Mein Beitrag in imSalon: Warum betriebliche Gesundheit im Friseursalon kein Luxus ist
Manchmal braucht es einen langen Weg, bis man die richtigen Worte für das findet, was man durchlebt hat.
Ich war 24 Jahre lang Friseurunternehmerin. Ich habe einen Salon geführt, ein Team, einen Betrieb mit allem, was dazugehört. Und ich habe dabei das gemacht, was in unserer Branche als normal gilt: funktionieren, durchhalten, weitermachen.
Bis mein Körper die Quittung präsentierte. Burnout. Bandscheibenvorfall. Herzinfarkt. Ich musste meinen Beruf aufgeben. Nicht weil ich nicht mehr wollte sondern weil nichts mehr ging.
Heute bin ich Mentalcoach, Achtsamkeitslehrerin und Fachkraft für Stressmanagement. Und ich tue genau das, was ich mir damals gewünscht hätte: Ich sage es laut, bevor es zu spät ist.
Jetzt in imSalon – mein Gastbeitrag ist online
Das Fachmagazin imSalon.de hat mir die Möglichkeit gegeben, genau dieses Thema für die Branche aufzuschreiben. Der Beitrag heißt:
„Betriebliche Gesundheitsprogramme im Salon sind kein Luxus“
Darin zeige ich, was die Zahlen wirklich sagen und was sie verschweigen. Was dreifacher Dauerstress im Friseuralltag bedeutet: körperlich, emotional, organisatorisch. Was es kostet, wenn Mitarbeitende innerlich kündigen, lange bevor sie offiziell gehen. Und was Saloninhaberinnen und Saloninhaber konkret tun können ohne großes Budget, aber mit Struktur und Bewusstsein.
👉 Hier geht’s zum vollständigen Artikel auf imSalon.de
Was mich an diesem Thema antreibt
Ich begegne immer wieder Menschen aus dem Friseurhandwerk, die ihren Beruf noch immer lieben. Die Freude am Handwerk, am Gestalten, am echten Kontakt mit Menschen, das ist ein Schatz, den diese Branche trägt.
Aber diese Freude überlebt keine Dauerbelastung ohne Gegengewicht.
Die Zahlen sind eindeutig: Burnout-bedingte Fehltage sind seit 2014 um fast 84 % gestiegen. Die Ausbildungszahlen im Friseurhandwerk haben sich mehr als halbiert. Und wer die Branche verlässt, kommt in der Regel nicht zurück.
Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis eines Systems, das Durchhalten priorisiert und Prävention ignoriert.
Ich war Teil dieses Systems. Deshalb rede ich heute darüber.

Für Salonteams, Inhaber:innen – und alle, die es gerade noch spüren
Wenn du selbst gerade in einem Salon arbeitest oder einen führst und erkennst, was ich beschreibe – dann ist dieser Beitrag für dich geschrieben.
Nicht als Vorwurf. Sondern als Einladung, genauer hinzuschauen. Die Signale ernst zu nehmen. Und zu verstehen: Prävention ist keine Frage des Geldes. Es ist eine Frage der Entscheidung.
Ich begleite Salonteams und Betriebsinhaberinnen und -inhaber dabei, genau diese Schritte zu gehen – konkret, wissenschaftlich fundiert und ohne leere Floskeln.
Wenn du das anspricht: Melde dich gerne bei mir.
📩 info@susannedrexel.de 🔗 www.trainerspeakercoach.de/susanne-drexel
Susanne Drexel | Mentalcoach · Achtsamkeitslehrerin · Fachkraft für Stressmanagement IHK · ehemalige Friseurunternehmerin
